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Solarspeicher im Vergleich: Ranking der Big Player für 2026 – Pro & Contra für private Hausbesitzer in Berlin & Brandenburg

  • Autorenbild: René
    René
  • vor 5 Tagen
  • 7 Min. Lesezeit

Die Energieversorgung entwickelt sich rasant. Hausbesitzer in Berlin und Brandenburg stehen vor der Entscheidung, einen Solarstromspeicher zu integrieren, um selbst erzeugten Strom optimal zu nutzen und bei Netzstörungen gewappnet zu sein. Die Auswahl ist groß: etablierte Anbieter und neue Marken buhlen um Aufmerksamkeit und locken mit hohen Leistungswerten, modularer Erweiterbarkeit und smarten Features. Branchenanalysen zeigen, dass nicht allein die technische Größe entscheidet, sondern auch Service, Garantiebedingungen und langfristige Zuverlässigkeit. In diesem Beitrag werden die führenden Speicherhersteller ausführlich vorgestellt, ihre Vor- und Nachteile bewertet und praxisnahe Hinweise zur Entscheidungsfindung gegeben. Ziel ist es, Ihnen einen fundierten Überblick zu bieten, der Sie bei der Auswahl des passenden Speichersystems unterstützt.



Bewertungskriterien für das Ranking



Die Vergleichskriterien umfassen Kapazität, Leistungsabgabe, Modularität, Garantiedauer, Preis-Leistungs-Verhältnis, technologische Besonderheiten und den regionalen Service. Ein flexibles Speichersystem sollte sowohl AC‑ als auch DC‑Eingänge unterstützen, in Module erweiterbar sein und eine hohe Zyklenzahl aufweisen. Längere Garantien weisen auf Vertrauen des Herstellers hin, während ein guter Kundendienst entscheidend ist, um im Schadensfall schnelle Hilfe zu erhalten. Die Kombination dieser Faktoren bildet die Grundlage für das folgende Ranking.



Tesla Powerwall 3



Stärken: Die Powerwall 3 gehört zu den bekanntesten Solarstromspeichern. Sie verfügt über einen integrierten Hybrid‑Wechselrichter und lässt sich direkt an den Gleichstromausgang der PV‑Module koppeln . Mit einer Speicherkapazität von 13,5 kWh pro Modul kann die Leistung durch DC‑Erweiterungen vervierfacht werden . Ein hoher Dauerleistungswert von 11,5 kW ermöglicht es, auch große Verbraucher wie Klimaanlagen zuverlässig zu betreiben . Installateure schätzen die einfache Montage, und das Preisniveau ist trotz hoher Leistung konkurrenzfähig .


Schwächen: Der Speicher ist nur in einer Größe erhältlich . Bei bereits bestehenden PV‑Anlagen kann die Nachrüstung komplizierter sein . Zudem wird der Hersteller für einige Hausbesitzer durch seine Unternehmensführung negativ wahrgenommen, was jedoch die technische Qualität nicht beeinträchtigt .



Enphase IQ 5P



Stärken: Dieses modulare System bietet hohe Leistungswerte pro Modul. Jede Einheit ergänzt die Gesamtkapazität und steigert die Leistung, sodass bis zu acht Module kombiniert werden können . Die 15‑jährige Garantie und der gute Ruf unter Installateuren sprechen für die Zuverlässigkeit des Systems . Die hohe Ausgangsleistung macht die Enphase‑Batterien besonders attraktiv für Haushalte mit hohen Lasten.


Schwächen: Das System ist kostspielig . Das Design gilt als weniger elegant als bei anderen Anbietern . Trotzdem überzeugt die Leistung viele Nutzer.



Panasonic EverVolt



Stärken: Die modularen EverVolt‑Batterien lassen sich stapeln und ermöglichen eine flexible Größenanpassung . Der integrierte Wechselrichter erlaubt bis zu 15,2 kW PV‑Eingang, was einen hohen Eigenverbrauch ermöglicht . Die 12‑Jahres‑Garantie gilt als eine der längsten in der Branche .


Schwächen: Bei der Leistungsabgabe ist das System auf 7,6 kW pro Batterie begrenzt; für mehr Leistung muss ein weiteres Modul installiert werden . Der Preis pro kWh ist bei kleinen Systemen höher als bei einigen Wettbewerbern .



Canadian Solar EP Cube



Stärken: Dieses System besticht durch ein hervorragendes Preis‑Leistungs‑Verhältnis . Es bietet bis zu 19,9 kWh Speicher und 7,6 kW Dauerleistung, lässt sich modular erweitern und verfügt über einen Smart‑Gateway mit 200‑Ampere‑Durchgang . Die gute Reputation des Herstellers und die Möglichkeit, an virtuelle Kraftwerke teilzunehmen, machen den Speicher attraktiv .


Schwächen: Die Ausgangsleistung pro Modul bleibt auf 7,6 kW begrenzt . In Deutschland ist der Installationsgrad noch gering, sodass weniger praktische Erfahrungswerte vorliegen .



Anker SOLIX X1



Stärken: Ankers modulare Lösung erlaubt die Skalierung von 5 kWh bis zu 180 kWh Kapazität und von 3 kW bis zu 36 kW Leistung durch Parallelschaltung . Jedes Batteriemodul arbeitet dank eigener Optimierer unabhängig, sodass alte und neue Module zusammen betrieben werden können . Das System hält extreme Temperaturen zwischen −4 °C und +55 °C aus und schaltet bei Stromausfall innerhalb von 20 Millisekunden in den Backup‑Modus . Eine Wettererkennung lädt den Speicher vor Stürmen automatisch . Das Design ist schlank, leise und für die Wandmontage geeignet . Die LiFePO₄‑Zellen und das IP65‑Gehäuse sorgen für Sicherheit und Langlebigkeit .


Schwächen: Aktuell ist nur eine AC‑Anbindung verfügbar; für PV‑Neuanlagen müssen separate Micro‑Wechselrichter des Herstellers installiert werden . Die Garantie von zehn Jahren liegt unter einigen Konkurrenten .



EcoFlow Delta Pro Ultra X



Stärken: Dieses System kombiniert einen hybriden Inverter mit einer Leistung von 12 kW, der sich auf 36 kW steigern lässt. Die Speicherkapazität ist modular: pro Inverter können bis zu zehn Batterien genutzt werden, was 61,4 kWh entspricht; mehrere Inverter ermöglichen bis zu 184,32 kWh. Die Umschaltzeit bei Netzunterbrechung beträgt unter zehn Millisekunden. Das System verwendet LiFePO₄‑Batterien, bietet einen hohen Wirkungsgrad und unterstützt 10 kW DC‑Eingang für direkte Solarladung. Ein integriertes Display, die App‑Steuerung und die Kompatibilität mit dem Smart‑Home‑Panel ermöglichen komfortables Management.


Schwächen: Die Garantiezeit beträgt fünf Jahre, was im Vergleich zu anderen Premium‑Anbietern kurz ist. Das System ist groß und relativ schwer, sodass ausreichend Platz für Installation benötigt wird. Die Modularität erfordert den Einsatz mehrerer Inverter für hohe Kapazitäten, was die Kosten erhöht.



PointGuard Home (Sigenergy)



Stärken: Das System integriert Speicher, Hybrid‑Wechselrichter und eine bidirektionale Ladestation für Elektrofahrzeuge. Es ist modular bis 37,62 kWh erweiterbar und liefert bis zu 11,4 kW Leistung . Neue und alte Module können kombiniert werden . Die Möglichkeit, in Zukunft das EV‑Ladegerät als Energiequelle zu nutzen, sorgt für Zukunftssicherheit .


Schwächen: Der Hersteller ist neu auf dem Markt und veröffentlicht keine Finanzdaten . Daher ist unklar, wie stabil die langfristige Unterstützung ausfällt.



FranklinWH aPower 2



Stärken: Das System bietet eine hohe Leistung von 10 kW pro 15 kWh‑Modul . Es verfügt über eine 15‑Jahres‑Garantie mit hoher Durchsatzmenge und kommt mit einem intelligenten Schaltsystem, das einzelne Stromkreise steuern und Generatoren integrieren kann . Durch die sogenannte „Black‑Start“-Funktion kann das Haus vollständig autark betrieben werden .


Schwächen: Die Modularität ist eingeschränkt, da die Erweiterung nur in 15 kWh‑Schritten möglich ist . Der Preis liegt über dem Marktdurchschnitt . Die finanziellen Kennzahlen des Herstellers sind nicht öffentlich .



Qcells Q.HOME CORE



Stärken: Die Batterie ist modular erweiterbar bis 18 kWh und integriert einen 7,6‑kW‑Wechselrichter . Sie profitiert von der breiten Produktpalette des Herstellers, der PV‑Module, Finanzierung und Installation aus einer Hand anbietet . Eine 12‑Jahres‑Garantie und die Möglichkeit, über virtuelle Kraftwerke teilzunehmen, sprechen für das System .


Schwächen: Der Anschaffungspreis liegt über dem Durchschnitt . Im Vergleich zu leistungsstärkeren Systemen fehlen besondere Alleinstellungsmerkmale .



Generac PWRcell 2



Stärken: Dieses AC‑gekoppelte System ist auf bestehende PV‑Anlagen ausgelegt und erlaubt bis zu 36 kWh Speicherkapazität . Es unterstützt Generatoren und kann als Teil- oder Vollbackup betrieben werden . Die Integration mit smarten Thermostaten ermöglicht die Steuerung durch die Bewohner .


Schwächen: Die Kosten sind relativ hoch . Es gibt keinen DC‑Eingang für direkte PV‑Kopplung . Außerdem basierte die Vorgängergeneration auf Technik mit Problemen, was das Vertrauen beeinträchtigt .



BYD Battery Box HVL



Stärken: BYD zählt zu den weltweit größten Batteriezellenherstellern. Die Battery Box HVL besteht aus stapelbaren 4‑kWh‑Modulen, die zwischen drei und acht Modulen kombiniert werden können und dadurch flexible Kapazitäten bieten . Das System ist sehr preiswert und lässt sich mit verschiedenen Wechselrichtern koppeln .


Schwächen: Für den Betrieb ist ein externer Wechselrichter erforderlich . Als chinesischer Hersteller unterliegt BYD möglichen Handelszöllen und politischen Risiken .



RCT Power Battery



Stärken: RCT Power bietet modulare Hochvolt‑Batterien mit Kapazitäten von 3,8 bis 23 kWh . Die Systeme nutzen sichere LiFePO₄‑Zellen und bieten etwa 5 000 Zyklen mit einer Zehn‑Jahres‑Garantiedauer . Der modulare Aufbau erlaubt die nachträgliche Erweiterung, beispielsweise wenn später ein Elektroauto hinzugefügt wird . Die Komponenten werden in Deutschland entwickelt und gefertigt und zeichnen sich durch hohe Effizienz aus .


Schwächen: Der Hersteller bietet nur Batteriesysteme; für eine Komplettlösung ist ein externer Wechselrichter oder ein Hybrid‑Inverter nötig. Zudem ist die Marke im Vergleich zu internationalen Big Playern weniger bekannt.



Fenecon Home 6/10/15



Stärken: Fenecon‑Speicher lassen sich von 8,4 kWh bis über 150 kWh modular erweitern, wodurch sie sowohl für kleine als auch für große Haushalte geeignet sind . Das integrierte Energiemanagement‑System FEMS optimiert automatisch Ladezeiten, nutzt variable Stromtarife und läuft auf Wunsch ohne Internetverbindung . Die Systeme sind offen für verschiedenste Geräte und Hersteller, sodass kein proprietärer Lock‑in entsteht . Zudem werden die Server in Deutschland betrieben, was für Datenschutzbewusste wichtig ist .


Schwächen: Der Einstiegspreis ist höher als bei reinen Batteriesystemen. Aufgrund der umfassenden Steuerungsfunktionen ist die Konfiguration komplexer und erfordert eine fachkundige Planung.



Sonnen Core+ (sonnenBatterie)



Stärken: Die Core+‑Serie setzt auf Lithium‑Eisenphosphat‑Zellen und bietet eine 10‑Jahres‑/ 10 000‑Zyklen‑Garantie . Einzelsysteme mit 10 kWh oder 20 kWh können bis zu 60 kWh erweitert werden . Die Batterien sind für den Indoor‑Betrieb ausgelegt, arbeiten leise und sind recycelbar . Das Unternehmen betont Nachhaltigkeit und bietet Programme, bei denen Speicherbesitzer am Energiehandel teilnehmen können .


Schwächen: Die stapelbare Erweiterung ist nur in 10‑ oder 20‑kWh‑Schritten möglich . Der Anschaffungspreis ist hoch, und der Hersteller konzentriert sich hauptsächlich auf den US‑Markt.



E3/DC S10 X



Stärken: Dieses All‑in‑One‑System integriert Wechselrichter, Batteriespeicher und Energiemanagement . Es eignet sich für Jahresverbräuche bis 8 500 kWh und unterstützt PV‑Leistungen zwischen 6 und 18 kW . Die nutzbare Kapazität reicht von 8,25 bis 20,6 kWh pro Schrank, und durch parallele Schränke lässt sich die Kapazität erweitern . Die Lade‑ und Entladeleistung liegt zwischen 9 und 11 kW, was große Verbraucher ermöglicht . Dank dreiphasiger Notstromversorgung und Kopplung an Wärmepumpen sowie Wallboxen wird eine sektorübergreifende Eigenversorgung erreicht . Das System lässt sich als Kompaktvariante platzsparend installieren .


Schwächen: Der Einstiegspreis ist hoch, und das System ist eher für größere Haushalte dimensioniert. Durch das All‑in‑One‑Konzept sind Upgrades komplexer als bei modularen Lösungen.



Entscheidungsfindung: Welcher Speicher passt zu Ihnen?



Hausbesitzer sollten ihre Prioritäten festlegen. Wer ein bewährtes, hochwertiges Produkt mit starker Leistung sucht, fährt mit der Tesla Powerwall 3 oder dem Enphase IQ 5P gut. Die Powerwall punktet durch hohe Leistung und geringen Preis, während Enphase mit langer Garantie und großer Modularität überzeugt. Modularität bei gleichzeitig hoher Kapazität bieten Anker SOLIX X1, EcoFlow Delta Pro Ultra X und PointGuard Home. Anker eignet sich für extreme Temperaturen und lässt sich auch später durch zusätzliche Module erweitern. EcoFlow bietet sehr hohe Leistung und enorme Speichermöglichkeiten, ist aber platzintensiv und hat eine kürzere Garantie. Punktet man primär beim Preis, sind Canadian Solar EP Cube und BYD Battery Box HVL gute Optionen. Für ein offenes System mit deutschem Service bieten RCT Power, Fenecon und E3/DC lokale Vorteile. Sonnen steht für nachhaltige Fertigung und lange Lebensdauer, aber zu höheren Kosten.



Fazit zum Solarspeicher Vergleich für Berlin



Der Markt für Solarspeicher im Vergleich in Berlin ist vielfältig und dynamisch. Von internationalen Big Playern wie Tesla, Enphase und Panasonic über innovationsfreudige Newcomer wie Anker, EcoFlow und PointGuard bis hin zu etablierten deutschen Herstellern wie RCT Power, Fenecon, Sonnen und E3/DC – für jede Anforderung gibt es passende Systeme. Entscheidend sind Kapazität, Leistung, Modularität, Garantie und Service. Hochleistungsbatterien wie die Powerwall 3 oder der EcoFlow Delta Pro Ultra X liefern viel Leistung und eignen sich für ganzheitliche Backups, während modulare Lösungen wie Anker SOLIX X1 oder BYD Battery Box HVL flexibel skalierbar sind. Wer auf regionale Produktion und offene Schnittstellen Wert legt, findet mit RCT Power, Fenecon oder E3/DC passende Optionen. Ein sorgfältiger Vergleich und eine fachkundige Beratung sind unerlässlich, um das optimale System für das eigene Zuhause zu finden. So gelingt es, die Energieunabhängigkeit zu steigern, Netzbelastungen zu reduzieren und langfristig Kosten zu sparen.


Solarstromspeicher mit Photovoltaikanlage auf einem Dach in der Stadt

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