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PV‑Ertrag optimieren im Sommer in Berlin & Brandenburg: Hotspots, Mikrorisse und professionelle Wartung

  • Autorenbild: René
    René
  • 12. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Der Sommer bringt in Berlin und Brandenburg lange Tage und intensive Sonneneinstrahlung – ideale Voraussetzungen für hohe Solarerträge. Doch die Hitze birgt auch Risiken: Hohe Temperaturen reduzieren die Effizienz der Module, während Staub, Pollen und Vogelkot Hotspots verursachen. Mikrorisse entstehen durch thermische Belastung, und verschmutzte Paneele mindern den Wirkungsgrad. In der Praxis zeigt sich häufig, dass die regelmäßige Reinigung und Inspektion in der warmen Jahreszeit vernachlässigt wird. Wer seine Anlage langfristig wirtschaftlich betreiben möchte, sollte der Ertragsoptimierung im Sommer besondere Aufmerksamkeit schenken. Professionelle Drohneninspektionen und zielgerichtete Wartungsmaßnahmen sichern die Leistungsfähigkeit und schützen vor Folgeschäden.



Sommerhitze und ihre Auswirkungen auf PV‑Anlagen



Hohe Temperaturen wirken sich direkt auf die Leistung von Photovoltaikzellen aus. Mit steigender Umgebungstemperatur nimmt die Spannung der Zellen ab, sodass der Wirkungsgrad sinkt. Gleichzeitig führen Temperaturwechsel zwischen Tag und Nacht zu Materialspannungen. Mikrorisse entstehen, wenn sich Glas, Kunststoff und Metall unterschiedlich ausdehnen und zusammenziehen. Auch Wechselrichter und Anschlussdosen werden durch Hitze stärker belastet; Überhitzungen können zu Leistungseinbußen oder Ausfällen führen. Staub und Pollen, die in trockenen Sommern vermehrt auftreten, lagern sich auf den Modulen ab und reduzieren die Lichtausbeute. Ohne Reinigung können sich hartnäckige Schmutzschichten bilden, die nur schwer zu entfernen sind. In Berlin sorgen Bauarbeiten und Verkehr für zusätzliche Staubbelastung, während in Brandenburg landwirtschaftliche Aktivitäten Pollen und Erde aufwirbeln.



Hotspots und Mikrorisse: Ursachen und Folgen



Hotspots entstehen, wenn einzelne Zellbereiche stärker belastet werden als andere. Ursachen können Verschmutzungen, Laub, Vogelkot oder Schatten durch benachbarte Bäume und Antennen sein. Die betroffenen Zellen erhitzen sich, wodurch ihre Leistung sinkt und das Material schneller altert. Mikrorisse, oft verursacht durch Materialspannungen, verstärken dieses Problem: Der Strom wird ungleichmäßig verteilt, sodass benachbarte Zellen überlastet werden. In der Praxis deuten thermografische Bilder häufig auf solche Defekte hin, bevor sie mit bloßem Auge sichtbar sind. Werden Hotspots nicht behoben, können sie zu dauerhaften Zellschäden, Brandgefahr oder sogar dem Ausfall ganzer Modulstränge führen. Eine rechtzeitige Erkennung und Reparatur ist deshalb entscheidend für die Ertragsoptimierung.



Reinigung und Wartung im Sommer



Staub, Pollen, Blüten und Insektenreste legen sich in den Sommermonaten schnell auf den Modulen ab. Diese Verschmutzungen sind nicht nur optisch störend, sondern verringern die Lichtaufnahme und führen zu ungleichmäßiger Erwärmung. Eine sachgerechte Reinigung verbessert die Effizienz und verhindert die Bildung von Hotspots. Es empfiehlt sich, die Module früh morgens oder spät abends zu reinigen, wenn die Oberfläche kühl ist. Dabei sollten weiche Bürsten und entmineralisiertes Wasser verwendet werden, um Kratzer und Kalkflecken zu vermeiden. Zusätzlich lohnt sich eine Kontrolle der Dachrinnen, da verstopfte Abflüsse das Regenwasser stauen und Schmutz auf die Module spülen. Auch die Befestigungen und Kabel müssen überprüft werden, denn Hitze und UV‑Strahlung können Kunststoffteile spröde machen. Wer die Reinigung einem Fachbetrieb überlässt, vermeidet Unfälle und sorgt für ein fachgerechtes Ergebnis.



Thermografie zur Ertragsoptimierung



Eine der effektivsten Methoden zur Erkennung von Hotspots und Mikrorissen ist die thermografische Analyse. Drohnen mit Wärmebildkameras überfliegen die Anlage und messen Temperaturunterschiede zwischen den Zellen. Auf den hochauflösenden Bildern werden überhitzte Bereiche sofort sichtbar. Diese Methode erfasst auch verdeckte Module auf komplexen Dachgeometrien, ohne dass die Module betreten werden müssen. Durch den Vergleich der Temperaturwerte lassen sich Problemstellen präzise lokalisieren. Die Ergebnisse ermöglichen zielgerichtete Reparaturen, wie den Austausch einzelner Module oder das Entfernen von Verschmutzungen, die Hotspots verursachen. Praktische Erfahrung zeigt, dass regelmäßige Thermografie, insbesondere während der heißen Monate, einen spürbaren Beitrag zur Ertragsoptimierung leistet. Somit stellen Sie sicher, dass Sie Ihren PV-Ertrag optimieren und das volle Potential im Sommer



Jährliche Abos und Versicherungshinweise



Branchenanalysen zeigen, dass regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten nicht nur die Erträge steigern, sondern auch Versicherungsbedingungen erfüllen. Viele Policen setzen vorbeugende Maßnahmen voraus, um im Schadensfall eine vollständige Regulierung zu erhalten. Ein Inspektions-Abonnement mit Preisnachlass bietet Hausbesitzern Planungssicherheit und reduziert den administrativen Aufwand. Bei Aerolytik erhalten Kunden einen strukturierten Wartungsplan mit 8 % Rabatt, der sowohl optische als auch thermografische Inspektionen umfasst. Versicherungsnachweise und DIN‑konforme Prüfberichte werden dokumentiert, sodass alle Anforderungen erfüllt sind. Ergänzend sollten Eigentümer prüfen, ob ihre Versicherung Hotspots, Mikrorisse und Folgeschäden abdeckt, und gegebenenfalls den Vertrag anpassen.



Vorteile professioneller Drohneninspektionen



Der Einsatz von Drohnen hat die Inspektion von PV‑Anlagen revolutioniert. Die Fluggeräte erreichen schwer zugängliche Dachflächen, ohne dass Personen gesichert aufs Dach müssen. Hochauflösende Kameras liefern detaillierte Aufnahmen jeder Modulreihe, während Wärmebildsensoren Hotspots erfassen. Die Inspektionszeiten verkürzen sich deutlich, und die Auswertung der Daten erfolgt digital. Hausbesitzer erhalten schnell einen Überblick über den Zustand ihrer Anlage und können Maßnahmen einleiten. Darüber hinaus minimiert die drohnenbasierte Inspektion das Risiko von Beschädigungen an der Dachhaut, da keine schweren Geräte oder Leitern eingesetzt werden müssen. Erfahrungsgemäß lassen sich durch diese Technologie Ertragseinbußen schneller identifizieren und beheben, was den finanziellen Nutzen steigert.



Regionale Besonderheiten und Tipps um den PV-Ertrag zu optimieren



In Berlin und Brandenburg variieren die Bedingungen für Photovoltaikanlagen. Städtische Anlagen sind stärker von Abgasen, Staub und Verschattung durch benachbarte Gebäude betroffen. In ländlichen Gebieten hingegen verursachen landwirtschaftliche Arbeiten und saisonaler Pollenflug eine höhere Verschmutzungsrate. Praktische Tipps für die Region umfassen das regelmäßige Beschneiden von Bäumen, um Schatten zu minimieren, und das Überwachen von Baufeldern, deren Staubwolken sich auf die Module legen können. In der warmen Jahreszeit kann es zudem sinnvoll sein, Module leicht zu besprühen, um den Temperaturgradienten zu reduzieren, allerdings sollte dabei auf weiches, kalkarmes Wasser geachtet werden. Die Wahl des richtigen Reinigungszeitpunkts – früh morgens oder spät abends – ist besonders wichtig, um Temperaturschocks zu vermeiden.



Warum Aerolytik der richtige Partner ist



Aerolytik bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen, um den PV‑Ertrag im Sommer zu optimieren. Dazu gehören optische und thermografische Inspektionen, kombinierte Analysen und klare Prüfberichte. Die Experten verfügen über modernste Drohnentechnik und kennen die speziellen Anforderungen der Region. Darüber hinaus umfasst das Angebot Dach- und Dachrinnenkontrollen sowie ein jährliches Wartungs-Abo mit attraktiven Konditionen. Kunden profitieren von verständlicher Beratung, schneller Terminvergabe und transparenten Kostenstrukturen. In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner die langfristige Leistungsfähigkeit einer PV‑Anlage sichert. Aerolytik setzt auf direkte Kommunikation und legt großen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse jedes Hausbesitzers zu berücksichtigen.



Fazit



Sommerhitze, Staub und thermische Belastungen sind für Photovoltaikanlagen in Berlin und Brandenburg eine Herausforderung. Effizienzverluste, Hotspots und Mikrorisse lassen sich aber durch gezielte Maßnahmen deutlich reduzieren. Professionelle Reinigung, regelmäßige Inspektionen und der Einsatz von Thermografie sind die Grundlage für eine erfolgreiche Ertragsoptimierung. Präventive Schritte wie das Entfernen von Verschmutzungen und das Überwachen von Beschattungen tragen ebenso dazu bei wie der rechtzeitige Austausch defekter Komponenten. Ein Wartungs-Abonnement bietet Planungssicherheit und erfüllt gleichzeitig Versicherungsauflagen. Wer seine Anlage im Sommer optimal betreibt, profitiert von höheren Erträgen und einer längeren Lebensdauer. Aerolytik unterstützt Sie dabei mit Fachwissen, modernster Technik und regionaler Erfahrung, den PV-Ertrag zu optimieren, um gerade im Sommer von Berlin das volle Potential Ihrer Solaranlage zu entfalten.

Drohne fliegt über sonnenbeschienene Solarmodule auf einem Berliner Dach

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