PV‑Versicherung und Inspektion: Prüfberichte als Schlüssel zum Schadensschutz
- René

- 16. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Hausbesitzer investieren in Photovoltaik, um unabhängiger zu werden und langfristig Energie zu sparen. Doch viele unterschätzen, wie stark Naturereignisse und technischer Verschleiß die Anlage belasten. Blitzschlag, Überspannung, Brände, Schneedruck und Sturm zählen zu den häufigsten Schäden . Die Reparatur einer Solaranlage kostet schnell mehrere tausend Euro . Versicherer verlangen zunehmend normgerechte Prüfberichte, um einen Schadensfall anzuerkennen. Wer hier nachlässig ist, riskiert, auf hohen Kosten sitzen zu bleiben. Als regionaler Dienstleister aus Berlin und Brandenburg liefert Aerolytik nicht nur präzise Drohnenflüge, sondern auch umfassende Prüfberichte nach DIN EN 62446‑2.
Warum die PV‑Versicherung eine Inspektion voraussetzt
Die meisten Wohngebäudeversicherer decken Photovoltaikanlagen zwar ab, verlangen im Schadensfall aber den Nachweis, dass die Anlage ordnungsgemäß gewartet wurde. Dies gilt insbesondere für Schäden durch Naturereignisse wie Blitzschlag, Sturm oder Hagel . Ein jährlicher Sichtcheck durch den Betreiber und eine fachmännische Inspektion alle zwei bis vier Jahre sind branchenweit Standard . Versicherer erhöhen ohne diesen Nachweis häufig die Selbstbeteiligung oder verweigern die Leistung ganz. Ein normgerechter Prüfbericht dokumentiert die Ergebnisse und dient als Beleg gegenüber dem Versicherer.
Häufige Schadensbilder und ihre Ursachen
Blitzschlag und Überspannung – Ein direkter Einschlag oder eine Überspannung kann die Wechselrichter beschädigen. Moderne Schutzsysteme reduzieren dieses Risiko, doch ohne regelmäßigen Test bleibt die Gefahr .
Brände und technische Defekte – Installationsfehler, lose Kabel oder defekte Bauteile verursachen Brände . Eine thermografische Prüfung deckt solche Hotspots frühzeitig auf.
Schneedruck und statische Probleme – Falsch montierte Befestigungsteile können unter hoher Schneelast brechen . In den meisten Regionen tragen PV‑Module Lasten bis 550 kg/m² , doch die Unterkonstruktion bestimmt die Belastbarkeit .
Sturm- und Hagelschäden – Starke Windböen lösen Modulhalterungen; Hagel kann Leiterbahnen zerstören .
Tierschäden – Marder und Nagetiere beschädigen Kabel und Isolierungen .
Bedeutung normgerechter Prüfberichte
Bei der Inspektion nach DIN EN 62446‑2 prüfen Fachbetriebe die Gebrauchs- und Funktionstüchtigkeit der Anlage, den Ertragszustand sowie den Schutz gegen elektrischen Schlag und Blitzüberspannung . Dieser „E‑Check PV“ wird alle vier Jahre empfohlen und ist das Pendant zum Auto‑TÜV für PV‑Anlagen. Der Bericht enthält Messwerte, Infrarotbilder, Lagepläne und Bewertungen der Schutzgeräte. Er schafft nicht nur Klarheit über den Zustand der Anlage, sondern dient als offizieller Nachweis gegenüber der PV-Versicherung und erfüllt die Obliegenheitsverpflichtungen .
So unterstützt Aerolytik Hausbesitzer
Aerolytik kombiniert modernste Drohnentechnik mit branchenzertifizierten Messverfahren. Die optische Inspektion liefert hochauflösende Aufnahmen, während die thermografische Analyse versteckte Hotspots, Mikrorisse und defekte Strings identifiziert. Anschließend erstellen unsere Sachverständigen einen Prüfbericht gemäß DIN EN 62446‑2, der die Versicherer überzeugt. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Kommunikation mit dem Versicherer und begleiten die Schadenregulierung. Wer sich für ein jährliches Inspektions‑Abo entscheidet, profitiert zusätzlich von 8 % Preisnachlass und damit von planbaren Kosten.
Fazit
Die Kombination aus professioneller Inspektion, normgerechtem Prüfbericht und richtiger Versicherung schützt die Photovoltaikanlage vor finanziellen Überraschungen. Berlin und Brandenburg sind zunehmend von Stürmen, Hagel und Starkregen betroffen. Statt später teure Reparaturen zu bezahlen, sollten Hausbesitzer jetzt handeln und eine Inspektion mit Aerolytik vereinbaren. So bleibt die PV‑Versicherung gültig und die Anlage liefert auch in den nächsten 20 Jahren zuverlässig Strom.








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