PV‑Schäden durch Winterstürme in Berlin & Brandenburg: Schutz durch professionelle Inspektionen
- René

- 12. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Winterstürme sind in Berlin und Brandenburg keine Seltenheit. Für private Hausbesitzer, die sich auf eine Photovoltaikanlage verlassen, können sie jedoch erhebliche Konsequenzen haben. Starke Böen und Schneelasten wirken auf die Module und Halterungen ein, während Temperaturschwankungen zu Spannungen im Material führen. Ohne rechtzeitige Kontrolle entwickeln sich daraus Mikrorisse, lose Verbindungen oder undichte Stellen, die den Ertrag mindern und Risiken erhöhen. Branchenanalysen zeigen, dass viele Schäden erst entdeckt werden, wenn Leistungsverluste spürbar sind. Eine professionelle Inspektion unmittelbar nach Winterstürmen ist daher ein entscheidender Schritt, um Schäden zu identifizieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Wetterextreme und ihre Auswirkungen auf PV‑Anlagen
Extreme Wetterereignisse wie Sturm, Schnee und Eis stellen besondere Herausforderungen für Solaranlagen dar. In Berlin und Brandenburg treten im Winter regelmäßig Sturmtiefs auf, die mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 km/h über die Dächer fegen. Diese Böen erzeugen starke Druck- und Sogkräfte auf den Modulen und ihrer Unterkonstruktion. In der Praxis zeigt sich häufig, dass unsachgemäß befestigte Module sich lösen oder verschieben. Frost und Schnee erhöhen zusätzlich das Gewicht auf der Anlage. Durch das ständige Auftauen und Gefrieren entstehen Spannungen im Glas und in den Zellen, was zu Mikrorissen führen kann. Auch die Effizienz sinkt, wenn Schnee die Module bedeckt und die Sonneneinstrahlung blockiert. Lange Kältephasen setzen den Stromanschlüssen und Dichtungen zu, was Korrosion und Feuchtigkeitsschäden begünstigt.
Typische PV‑Schäden durch Winterstürme in Berlin
PV‑Schäden durch Winterstürme in Berlin sind vielfältig. Mechanische Schäden betreffen häufig die Glasoberflächen der Module, die durch herabfliegende Äste, Hagel oder Dachziegel getroffen werden. Solche Einschläge führen zu sichtbaren Brüchen oder feinen Rissen, die die Leistung der betroffenen Zellen verringern. Mikrorisse entstehen oft unsichtbar durch Materialspannungen; sie können sich im Laufe der Zeit vergrößern und ganze Zellstränge außer Betrieb setzen. Starke Winde lockern Verschraubungen, verschieben Montageschienen oder verbiegen Trägerkonstruktionen. Dadurch kommt es zu Verspannungen, die die Module nicht mehr optimal ausrichten. Schnee- und Eislasten verformen die Rahmen und begünstigen das Eindringen von Feuchtigkeit über die Dichtungen, was langfristig zu Korrosion führt. Auch die Kabelverbindungen leiden: Lose Stecker oder beschädigte Isolierungen können Kurzschlüsse und Brandgefahr verursachen.
Warum PV‑Inspektionen nach Winterstürmen wichtig sind
Nach einem Sturmereignis ist eine gründliche Inspektion unverzichtbar, um alle Schäden zu erkennen. Erfahrungen aus der Praxis deuten darauf hin, dass viele Defekte von außen nicht sichtbar sind. Mikrorisse und Hotspots lassen sich nur mit geeigneter Messtechnik identifizieren. Drohnenbasierte Inspektionen kombinieren hochauflösende Kameras und Thermografie, um auch schwer zugängliche Bereiche zu untersuchen. Ein geschultes Team kann aus der Luft in kurzer Zeit die gesamte Anlage erfassen, ohne die Dachfläche zu betreten. Durch die sofortige Auswertung der Daten werden Auffälligkeiten wie Temperaturunterschiede, gebrochene Zellen oder verschobene Module detektiert. Diese Informationen ermöglichen zielgerichtete Reparaturen, bevor sich kleinere Schäden zu großen Problemen ausweiten. Wer hier zügig handelt, sorgt für Sicherheit und hält den Ertrag auf einem hohen Niveau.
Ablauf einer Drohneninspektion im Winter
Eine Drohneninspektion in der kalten Jahreszeit erfordert eine sorgfältige Planung. Vor dem Start wird die Wetterlage geprüft, denn Wind und Niederschlag beeinflussen Flug- und Bildqualität. Erfahrene Piloten wählen stabile Zeitfenster und setzen Drohnen mit speziellen Sensoren ein, die auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig arbeiten. Die Inspektion umfasst eine optische Erfassung der Module und der Unterkonstruktion sowie eine thermografische Messung. In der Regel fliegt die Drohne systematisch über die Anlage, sodass jedes Modul aus mehreren Winkeln erfasst wird. Die Flugdaten werden in Echtzeit aufgezeichnet und später analysiert. Spezifische Software erkennt Anomalien, während der Pilot auf dem Bildschirm potenzielle Defekte sofort markieren kann. Ergänzend werden Anschlussdosen, Verkabelungen und die Dachhaut visuell begutachtet. Die Ergebnisse fließen in einen DIN‑Norm‑konformen Prüfbericht, der den Zustand der Anlage dokumentiert und klare Handlungsempfehlungen enthält.
Vorteile regelmäßiger Inspektionen und Wartung
Regelmäßige Inspektionen bieten eine Vielzahl von Vorteilen. Zunächst erhöhen sie die Betriebssicherheit, indem sie Defekte frühzeitig entdecken und das Risiko von Bränden oder Totalausfällen minimieren. Zudem erhalten sie die Leistungsfähigkeit, da verschobene Module, verschmutzte Flächen oder defekte Zellen rechtzeitig korrigiert werden können. Praxiserfahrungen zeigen, dass kleine Reparaturen kostengünstiger sind als der Austausch ganzer Module oder Komponenten. Auch Versicherer honorieren regelmäßige Wartung, da nachgewiesene Inspektionen im Schadensfall die Schadensregulierung erleichtern können. Für Eigentümer, die ihre Garantieansprüche wahren möchten, sind regelmäßige Prüfungen ohnehin meist vorgeschrieben. Aerolytik bietet hierfür ein jährliches Inspektions‑Abo mit 8 % Rabatt an, das Planungssicherheit schafft und die Anlagenleistung langfristig sichert. Nicht zuletzt trägt die proaktive Wartung zur Werterhaltung der Immobilie bei.
Präventive Maßnahmen gegen PV‑Schäden
Neben der Inspektion gibt es Maßnahmen, mit denen Hausbesitzer PV‑Schäden vorbeugen können. Eine solide Befestigung der Module ist Grundvoraussetzung: Bei der Installation sollten Qualitätsmaterialien und geprüfte Montagesysteme verwendet werden. Regelmäßiges Nachziehen von Schrauben und die Kontrolle der Schienen verhindern, dass sich Teile bei Stürmen lösen. Schnee sollte vorsichtig entfernt werden, um die Last zu reduzieren; hierfür eignen sich weiche Besen oder spezielle Räumer, die die Moduloberfläche nicht zerkratzen. Laub und andere Ablagerungen in den Dachrinnen sollten regelmäßig beseitigt werden, damit Schmelzwasser ungehindert ablaufen kann. Ein Überspannungsschutz schützt vor Blitzeinschlägen, die bei Wintergewitter auftreten können. Auch die umliegende Vegetation sollte überwacht werden, da herabfallende Äste eine erhebliche Gefahr darstellen.
Beratung und regionale Besonderheiten in Berlin & Brandenburg
Die geografische Lage der Region bringt besondere Herausforderungen mit sich. In Berlin sorgen dichte Bebauung und hohe Gebäude für turbulente Windverhältnisse, die sich auf Dachanlagen auswirken. Im ländlichen Brandenburg können weite, offene Flächen zu starken Windkanälen führen. Schneelasten variieren zwischen städtischen und ländlichen Gebieten, und die Nähe zu Wäldern erhöht die Gefahr von herabfallenden Ästen. Deshalb ist eine individuelle Beratung wichtig, die diese Faktoren berücksichtigt. Praktische Erfahrungen aus der Region zeigen, dass eine Anpassung der Inspektionsintervalle an die lokalen Witterungsbedingungen sinnvoll ist. Einige Anlagen benötigen nach Sturmereignissen sofortige Kontrollen, während andere mit einer jährlichen Inspektion auskommen. Ein regionaler Dienstleister wie Aerolytik kennt diese Feinheiten und kann maßgeschneiderte Empfehlungen geben.
Wie Aerolytik Sie unterstützt
Aerolytik hat sich auf die Inspektion von Photovoltaikanlagen mittels Drohnen spezialisiert und bietet verschiedene Leistungen an. Dazu zählen optische PV‑Inspektionen, thermografische Messungen und kombinierte Verfahren, die ein vollständiges Bild des Anlagenzustands liefern. Die Prüfberichte sind DIN‑Norm‑konform und werden verständlich aufbereitet, sodass Hausbesitzer klar erkennen, welche Maßnahmen erforderlich sind. Zusätzlich bietet Aerolytik Dach- und Dachrinnenkontrollen, um strukturelle Probleme frühzeitig zu erkennen. Ein jährliches Inspektions-Abo mit Preisnachlass erleichtert die Planung und stellt sicher, dass keine Schäden übersehen werden. Die Experten sind in Berlin und Brandenburg ansässig, kennen die regionalen Besonderheiten und legen großen Wert auf eine klare, verständliche Kommunikation. So erhalten Eigentümer einen verlässlichen Partner, der ihre Anlage nicht nur inspiziert, sondern auch langfristig begleitet.
Fazit
Winterstürme in Berlin und Brandenburg stellen Photovoltaikanlagen vor große Herausforderungen. Mechanische Belastungen, Frost und Schnee verursachen PV‑Schäden, die häufig erst spät erkannt werden. Regelmäßige Inspektionen durch erfahrene Drohnenpiloten decken Mikrorisse, verschobene Module und Hotspots auf, bevor sie gravierende Folgen haben. Hausbesitzer profitieren von höherer Sicherheit, optimierten Erträgen und längerer Lebensdauer ihrer Anlage. Präventive Maßnahmen wie eine solide Befestigung, Schnee- und Laubentfernung sowie Überspannungsschutz tragen ergänzend zum Werterhalt bei. Regionale Besonderheiten erfordern individuelle Lösungen und ein Fachunternehmen, das die lokalen Wetterbedingungen kennt. Aerolytik begleitet Sie dabei mit professionellen Inspektionen, klaren Prüfberichten und einem attraktiven Inspektions-Abonnement. Nutzen Sie die kalte Jahreszeit, um Ihre Anlage zu überprüfen und bestmöglich zu schützen.








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