Sturmschäden und Schneelasten: Drohneninspektion für Photovoltaikanlagen im Winter
- René

- 26. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Die Herbst‑ und Wintermonate bringen in Berlin und Brandenburg häufig stürmische Böen, Starkregen und schwere Schneefälle mit sich. Für Hausbesitzer, die ihre Dächer mit Photovoltaikmodulen ausgestattet haben, sind diese Wetterphänomene ein ernst zu nehmendes Risiko. Überlastete Befestigungssysteme, herunterrutschende Eisschichten und verdeckte Mikrorisse können die Leistung einer Anlage massiv beeinträchtigen. In der Praxis zeigt sich häufig, dass Schäden unentdeckt bleiben, bis die erzeugte Energie auffällig sinkt oder Module ausfallen. Eine systematische, drohnen‑gestützte Inspektion bietet im Winter daher eine effektive Möglichkeit, Sturmschäden Photovoltaikanlage frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln.
Sturmschäden Photovoltaikanlage: Winterliche Risiken im Überblick
Winterliche Stürme belasten Solaranlagen auf verschiedene Weise. Starke Windböen erzeugen Zug- und Druckkräfte auf Gestelle und Module, wodurch Schrauben sich lösen und Halterungen nachgeben können. Schwere Schneedecken addieren zusätzlich Gewicht, das die Tragstrukturen verformt und zu Mikrorissen im Silizium führt. Branchenanalysen zeigen, dass subkatastrophale Schäden wie Haarrisse und delaminierte Folien häufig unbemerkt bleiben, weil sie nicht sofort sichtbar sind. In Regionen wie Berlin und Brandenburg, in denen Wetterextreme zunehmen, sollten Sturmschäden Photovoltaikanlage nicht als Ausnahme betrachtet werden. Eine drohnen‑gestützte Kontrolle nach jedem starken Sturm oder Schneefall liefert wichtige Daten, um strukturelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Folgeschäden zu verhindern.
Mikrorisse und Hotspots erkennen
Mikrorisse entstehen, wenn Module durch Temperaturschwankungen oder mechanische Belastung minimal beschädigt werden. Diese feinen Risse führen zu lokalen Leistungsabfällen und können im Laufe der Zeit ganze Zellen lahmlegen. Hotspots entstehen, wenn Strom durch beschädigte Bereiche fließt und sich lokale Wärmeinseln bilden. Erfahrungen aus der Praxis deuten darauf hin, dass sich solche Probleme besonders häufig nach Stürmen oder Frostperioden zeigen. Mit hochauflösenden Kameras und thermografischen Sensoren spüren Drohnen diese Mikrorisse und Hotspots auf, ohne dass Module demontiert werden müssen. Die dabei gesammelten Daten ermöglichen eine präzise Bewertung des Zustands jeder einzelnen Photovoltaikzelle und dienen als Grundlage für gezielte Wartungsmaßnahmen.
Drohneninspektion im Winterbetrieb
Bei niedrigen Temperaturen und vereisten Dächern ist der Zugang zu Photovoltaikanlagen für Serviceteams schwierig und gefährlich. Drohnen bieten hier entscheidende Vorteile: Sie fliegen über das Dach, erfassen hochauflösende Bilder und thermografische Daten und liefern diese in Echtzeit an die Inspektoren. Optische Sensoren erkennen gebrochene Rahmen, beschädigte Dichtungen und lockere Verbindungen, während thermografische Sensoren Hotspots und Kältebrücken visualisieren. Dank moderner Software lassen sich auch kleine Abweichungen von der Norm erkennen und dokumentieren. Die Kombination aus optischer und thermografischer Inspektion sorgt dafür, dass Sturmschäden Photovoltaikanlage umfassend erfasst werden. Diese Vorgehensweise minimiert das Risiko für Personal und spart Zeit, da keine Gerüste oder Hubarbeitsbühnen nötig sind.
Versicherung, Garantie und Normen
Photovoltaikanlagen sind Investitionen, die nicht nur Erträge liefern, sondern auch bestimmtem Regelwerk unterliegen. DIN‑Normen schreiben regelmäßige Prüfungen vor, um den sicheren Betrieb der Anlagen zu gewährleisten. Kommt es zu einem Schaden, sind detaillierte Dokumentationen entscheidend, um gegenüber Versicherungen und Herstellern Ansprüche geltend zu machen. Eine gut dokumentierte Drohneninspektion liefert genau die Beweiskraft, die für Versicherungsanträge oder Garantieansprüche benötigt wird. Branchenanalysen zeigen, dass Versicherer immer häufiger Nachweise für Wartung und Inspektionen verlangen, bevor sie Leistungen erstatten. Durch die konsequente Erfassung von Sturmschäden Photovoltaikanlage mit Drohnen sind Hausbesitzer in Berlin und Brandenburg besser gerüstet, um ihre Rechte wahrzunehmen und Ausfallzeiten zu minimieren.
Wartung und Serviceangebote in Berlin & Brandenburg
Lokale Wetterbedingungen erfordern auch lokale Lösungen. In Berlin und Brandenburg variieren Schneehöhen und Sturmintensitäten je nach Ort erheblich. Regelmäßige Inspektionen und vorbeugende Wartung helfen, diese Unterschiede zu berücksichtigen und die Anlage an die spezifischen Bedingungen anzupassen. Aerolytik bietet hierfür verschiedene Pakete an, darunter optische, thermografische und kombinierte Drohneninspektionen. Auf Wunsch können Hausbesitzer ein jährliches Inspektions‑Abo abschließen und dabei von einem Preisvorteil profitieren. Damit lassen sich Sturmschäden Photovoltaikanlage nicht nur erkennen, sondern präventiv verhindern, wodurch die langfristige Leistung der Anlage erhalten bleibt.
Fazit
Winterliche Stürme und Schneelasten sind in Berlin und Brandenburg eine ernsthafte Belastung für Photovoltaikanlagen. Unentdeckte Mikrorisse, Hotspots und gelockerte Befestigungen führen zu Leistungsverlusten und können im schlimmsten Fall zu Totalausfällen führen. Eine regelmäßige Drohneninspektion bietet einen klaren Vorteil: Sie identifiziert Sturmschäden Photovoltaikanlage schnell und sicher, ohne das Dach zu betreten. Mit den gewonnenen Daten lassen sich Reparaturen gezielt planen und Versicherungsfragen transparent klären. Hausbesitzer, die ihre Anlagen konsequent überwachen lassen, sichern so die Wirtschaftlichkeit ihrer Investition. Die Vorbereitung auf den nächsten Winter beginnt am besten jetzt, damit Schäden gar nicht erst entstehen.








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